tach
ich habe jetzt die 5.36 im ehemaligen TLF.normal mit 8.25 reifen und 75 km/h höchstgeschwindigkeit.durch die 16/70 -20 komme ich schon auf etwas über 85km/h
auf der autobahn möchte ich aber nicht ständig mit vollgas fahren müssen um ,,mit zu schwimmen" im verkehr.also wären 90-95 höchstgeschwindigkeit schon sehr gut zumahl dann bei 85 der geräuschpegel auch erträglich bleibt .4.64 müsste da doch reichen oder nicht.
moin,
ahh ok,jetzt weiß ich, was du bauen möchtest...
Irgendwo hier hatten wir das ganze schon einmal besprochen...ich versuche es kurz zusammen zu fassen...bei einer 4,64er Übersetzung, sprich die normale schnelle aus der Speditionspritsche, ist die Motorleistung des W50 gerade noch akzeptabel mit 9er Hochdruckreifen...mit Ballonrädern wird es langsam grenzwertig und ist nur für Flachlandreisen zu empfehlen...beim Kipper mit ND und der 4,64er ist's, mit ein wenig Zuladung, ok...das Problem ist generell,daß der Sprung vom 4. zum 5. Gang schon sehr hoch ist und dem Motor die entsprechende Leistung fehlt, ebenso wird's, sobald es etwas bergan geht oder das Gesamtgewicht des Fahrzeugs hoch ist...
Dann auch ne kurze Erklärung zu den Achsübersetzungen generell:
1. das Differenzial der 6,07er und der 4,64 Achse sind gleich, es kommen nur unterschiedliche Vorgelegepaarungen zum Einsatz
2. das Differenzial der 5,36er Achse ist höher übersetzt, als unter 1 beschrieben...diese Achse hat die gleiche Vorgelegepaarung, wie die 6,07er
3. die Vorgelegezahnräder sind immer paarweise gleich in der 6,07er und 5,36er Achse; an der 4,64er unterscheiden sie sich zu den anderen eben genannten Achsen zwar nicht generell durch die Zähneanzahl, sondern durch den Durchmesser der Zahnräder...
das bedeutet somit:
- aus einer 6,07er Achse kann man durch den Tausch der Vorgelegezahnräder eine 4,64er problemlos bauen bzw. umgekehrt...
- nimmt man jetzt eine 5,36er Ache und verbaut die Vorgelegepaarung der 4,64er, bekommt man eine, offiziell nicht aufgeführte, 4,11er Achsübersetzung heraus...klingt gut diese Übersetzung,ist allerdings nur für leere Pritschenfahrzeuge mit 8,25er Bereifung fahrbar...es fehlt immer die Motorleistung bei dieser Übersetzung...ist der W50 bei der 4,11er erst einmal in Schwung, ist's ok und trotzdem nur für's Flachland geeignet...dann möchte ich auch noch hinzufügen, daß die Bremsanlage nicht für Geschwindigkeiten jenseits der 90kmh ausgelegt ist, denn schließlich reden wir von Fahrzeugen mit dem Stand der Technik aus den 60er Jahren!!!
das erst einmal zum grundsätzlichen Verständnis...
Wie du siehst, reicht ein Wechsel des einen Zahnrades keinesfalls...ebenso müßtest du deine 5,36er Achsen wieder tauschen gegen die 6,07er und die Vorgelege der 4,64er...
dann noch als Hinweis bei den 4x4 Fahrzeugen, diese haben an der Vorderachse im großen Vorgelegezahnrad eine Nut drin, in welcher ein Segering sitzt, auf dem eine große Unterlegscheibe sitzt und eine Kronmutter...dieses dient zur Fixierung der Doppelgelenkwelle zum Radantrieb nach aussen...das eigentliche Problem ist, es gibt kaum 4,64er Vorgelegezahnräder mit dieser Nut drin, da diese nur bis Baujahr '75 verbaut bzw. hergestellt worden sind...inzwischen hat sich "alkesh" glaub ich, passende Buchsen drehen lassen, um die Unterlegscheibe wieder in Einsatz bringen zu können und da diese Fixierung der Doppelgelenkwelle zwingend erforderlich ist!
viele Grüße
maffi