Beiträge von Volker

    Ich habe mit meinem L60 lange Zeit die 18/70-20 U27 Bereifung gefahren. Leider laufen diese sehr unruhig und nutzen sehr ungleich ab. Danach hab ich den Dicken auf Kama-Reifen 1200x500-508 umgestellt. Die ist ja seit ein paar Jahren auch kein Schnäppchen mehr. Die Reifen sind super im Gelände. Beim Maishäckseln im Herbst ein Traum. Leider nutzen sie auf der Straßen sehr schnell ab, gerade im Sommer. Da kann man fast zusehen. Wir sind zu einigen Treffen gefahren und haben einige lange Autobahntouren gemacht. Die Stollen nutzen so unterschiedlich ab, daß sich ein extremer "Sägezahn" gebildet hat. Bei ca. 65 km/h fangen die Klappen des Amaturenbrettes an zu klappern. Jetzt habe ich mir Felgen 14x22,5,ET-121 geholt und werde den L60 demnächst auf 445/65 R22,5 umstellen. Die Breite entspricht den 18-20. Mit 385/65 R22,5 habe ich mich auch schon befasst. Die sind mir aber zu schmal und sehen auf dem L60 auch recht mickig aus. Ansonsten werden die 445 oder 385 mit einem höheren Reifendruck gefahren und sollen leichter Rollen und ruhiger laufen.Ein Bekannter konnte mir das mit seinem W50 bestätigen. Bei den Preise für Reifen würde ich mir an deiner Stelle eine Umrüstung genau überlegen.


    Volker

    Der Auspuff auf dem ersten Bild kann garnicht Original sein. Wo soll dann das Ersatzrad hin ?


    Ich finde es einfach geil, wenn der 6ZylinderSound am offenen Seitenfenster bullert.

    Den L60 DSK gab es ab Werk nur mit den Standartauspuff nach unten. Einmal mit einfachen Rohr nach dem Nachschalldämper oder mit einem Absorber nach NSD. Für die Getreideernte war es Pflicht die Abgase nach oben zu führen aus Gründen des Brandschutzes. Bei einem gut eingestellten W50/L60-Motor kommen bei Vollast Flammen aus den Auspuffrohr. 1989 auf der Agrar haben wir die Jungs am IFA-Stand gefragt, warum es nicht eine Abgasanlage wie beim W50 gibt. Die antworteten uns, daß so eine Variante in Vorbereitung sei. Bis dahin wurde ein Auspuffendrohr einfach an den Nachschalldämpfer geschraubt, daß hintern Fahrerhaus nach oben verlegt wurde. Du kannst die Variante heute auch oft auf Bildern sehen.Es befindet sich dann kein NSD an Fahrerhaus. Diese sollte aber nur in der Getreideernte genutzt werden, da sich der Staudruck im Motor erhöhen soll. Oft wird sie auch heute noch genutzt im Verbindung mit dem Häckselaufbau EAS. Die Variante wie ich sie an meinem L60 habe, ist ein Teil aus Ludwigsfelde. Dieses kann man dort jederzeit bestellen. Hierbei wird der NSD nach links oben verlegt. Dadurch kann das Ersatzrad mit dem Halter weiter genutzt werden. Die Variante auf deinen Bild ist ein Eigenbau.

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    Du kannst auch 445/65 R22,5 auf Felge 14.00x22,5 ET110 oder 386/65 R22,5 ET 120 auf Felge 11,75x22,5 fahren. Die Letzeren sind die Standartbereifung vieler LKW auf der Vorderachse oder Aufliegerbereifung. Viel heißt auch viel Auswahl , günstiger Preis und fast überall verfügbar.

    Hallo Maffi !


    Wo ist das Problem !


    Es ist eine Ablastung ohne techn. Änderung. Die Optik und die techn. Dinge des Fahrzeuges bleiben unverändert. Also das Fahrzeug bleibt in seinem Urzustand. Damit ist das H-Kennzeichen schon mal nicht gefährdet. Und eine Ablastung warum auch immer, ist ein rein formeller Schritt. Ansonsten maile mir mal direkt, vielleicht kann ich dir weiterhelfen.

    Hallo Herbert ! Die W50 Kippwanne paßt auf den L60 Zwischenrahmen. Du kannst nur nicht nach hinten kippen. Dazu benötigst du andere Kipplager. Diese kann man aber beim Conow-Anhängerbau bekommen. Der Häckselaufbau läßt aber nur als Links- oder Rechtskipper verwenden. Also kein Problem. Sollte der Aufbau ein EAS sein, ist er 75cm länger als die normale Kippbrücke und du mußt den Reserveradhalter entfernen. Ebenfalls ist es recht knapp mit dem Auspuff wenn er so wie bei mir angebaut ist.

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    Diese Kombination von Armee-Hütte und dieser Plane war nicht ungewöhnlich. Viele L60 sind für Iran und Irak gebaut worden. Diese wurden nach den geplatzten Exportauftrag in die DDR-Volkswirtschaft eingegliedert. Mit dieser Planevariante wurden sie an die Bedürfnisse der Kraftverkehre angepaßt. In Buch "Güterkraftverkehr in der DDR " sind einige davon zu sehen.

    Für die Bremsanlage gibt es zwei Kontrolleuchten. Eine ist für den Luftdruck in der Bremsanlage und die andere für den Druck im hydraulischen Teil der Bremse. Sollten die Hauptbremszylinder für den Vorder- oder Hinterradbremskreis zu weit durch gedrückt werden, befindet sich an jedem Bremskraftverstärkern ein Schalter. Der wird rausgedrückt und die Lampe im Fahrerhaus leuchtet. Das kann verschiedene Ursachen haben vom undichten System bis zu völlig abgenutzten Belägen. Die Nachstellung bei Verschleiß der Beläge erfolgt im RBZ. Reicht das nicht mehr aus, ist der Hub im Bremskraftverstärker so groß, das der Kontakt rausgeschoben wird. Diese müssen dann von Hand wieder reingeschoben werden. Ich prüfe dann immer erst die Belagstärke und schiebe ihn dann wieder rein. Und dann weiterfahren und beobachten!!!