Beiträge von Hagen

    Renato & Striegistaler : Völlig richtig. Der Koffer ist zu weit hinten und muss weiter vor. Warum der nach dem Abriss vom Werkstattkoffer so weit hinten drauf gekommen ist, weiß ich nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, das ne Achsversetzung geplant war, k.A..


    Falli-69 : Danke für den Link.

    Für den Wechselintervall hätte er zwar erst 2/3 der Kilometer runter, aber wenn uns nix anderes einfällt werden wir die Einspritzpumpe trotzdem machen lassen. Vielleicht ist das nach fast 10 Jahren Standzeit auch ganz gut so.

    Vollgas gibt der Motor nicht von allein. Das funzt alles wie es soll bei den restlichen 5 Zylindern.


    Wenn ich das R.-Handbuch richtig verstehe, dann geht das Pumpenelement zwar nach oben raus, aber nicht ohne das gesamte Förderelement zu lösen/auszubauen, richtig? Was nach dem Wiedereinbau ja dann leider die Einstellung nötig macht.

    Moin Moin,

    nachdem ich von euch gute Ratschläge für das Projekt L60

    (Eure Meinung zu einem L60 für Tadschikistanreise)

    bekommen habe, möchte ich mich nun dafür bedanken und darüber berichten. Einen Überblick gebe ich ab heute in diesem Forumsthema. Sobald ich die Zeit habe, berichte ich über die Fortschritte. Wer es gern ausführlicher möchte, ist herzlich auf unseren Blog in die Kategorie 4x4 eingeladen: http://nebendemweg.de/kategorie/4x4/


    01 Huckpack nach Karl-Marx-Stadt.JPG

    Ziel ist weiterhin die Tadschikistanreise mit meiner Frau Susi und unserem Sohn. Als Zeitplan haben wir uns zunächst ein Jahr gegeben, um die Technik fit zu machen und selbst damit vertraut zu werden. Danach wollen wir den Innenausbau beginnen, den Brummischein erwerben und eine erste Probereise in Angriff nehmen.

    Gekauft haben wir den L60 mit LAK II in Leipzig. Leider war der Dicke nicht fahrbereit und sprang auch nicht an. Mit Hilfe der Edelschrottschrauber in Chemnitz schnurren jetzt wieder fünf von sechs Zylindern. Ein schwer definierbarer Treibstoff hatte viel verklebt und blockiert immer noch die Fördereinheit für Zylinder zwei. Zum IFA gabs einen riesigen Berg Unterlagen und Reparaturhandbücher dazu. Unter denen bin ich, seit dem Kauf täglich bis über beide Ohren vergraben. Um ehrlich zu sein, gibt es bei uns beiden nämlich viel Nachholebedarf in Sachen Kfz. Wir fangen zwar nicht bei Null an, aber sind auch nicht wirklich weit davon entfernt. Bis jetzt kann ich allerdings bestätigen, dass der L60 wirklich noch zu den Autos gehört, die auch ein Laie kapiert wenn er genug Zeit und Fleiß aufwendet. Zumindest ging es mir bei den bisher geschafften Sachen so.


    03 Der LAK II war schonmal angeschliffen und stand dann wieder lang draußen.JPG04 Viel Zubehör, aber wenig Ordnung im Koffer.JPG


    Auf jeden Fall sind wir weiterhin hoch motoviert, müssen aber noch ein paar Täler des Unwissens durchschiffen.

    Falls euch das hier zu anfängerhaft wird, wie ich berichte, dann gebt Bescheid und ich beende meinen Bericht wieder. Falls nicht freue ich mich darauf Stück für Stück zu berichten wie es vorangeht.


    02 Leider wahr.JPG

    Eine Frage zum Abschluss: Wie kompliziert muss ich mir die Einstellerei nach dem Wiedereinbau einer Fördereinheit in die Einspritzpumpe vorstellen? Ist das mit Reparaturhandbuch gut realisierbar?

    (Druckventil ist bereits gereinigt, trotzdem kommt an der Einspritzleitung für Zylinder 2 kein Diesel an; die Komponenten vor der Einspritzpumpe können wir ausschließen)

    Beste Grüße,

    Hagen

    Ich will ne Toilette einbauen und habe etwas von Trockentoilette gehört. Hat damit jemand eine gute Idee, oder Erfahrung?

    Schau mal hier:


    Die beiden sind im Moment mit einem Steyer 680 in Marokko unterwegs und erklären die Trocken-/Trenntoilette sehr gut an ihrer eigenen. Selbst habe ich zwar keine, aber es klingt nach einer echten Alternative zur Chemie.

    Hallo Mathias,

    ich habe ein Modul mit 150wp abnehmbar auf dem T4 mit 100ah AGM Akku. Damit betreibe ich hauptsächlich eine 46l Kompressor Kühlbox (Waeco Cool Freeze CFX 50), mit der ich auf Angeltouren in Norwegen den Fang einfriere. Obwohl die Box in ihrer Volumenklasse sehr sparsam ist, erwirtschaftet das Modul an mittelmäßigen Sonnentagen im skandinavischen Sommer gerade so die Energie zum Betrieb der Box (ca. 15°C Außentemperatur, -11°C in der Box). An Regentagen, im Winter oder mit diversen Zusatzverbrauchern (Laptop, verschiedene Akkus laden usw.) bräuchte ich mehr wp auf dem Dach um eine positive Energiebilanz zu haben.


    Mit den 100ah komme ich problemlos zwei Tage zurecht ohne den Akku über Solar oder Lichtmaschine laden zu müssen. Bis aufs Letzte ausgereizt habe ich es zwar noch nicht, aber ich schätze, dass je nach Zusatztverbrauchern und Temperatur in der Box, auch bis zu fünf Tage drin sein könnten.


    Zur Dimensionierung der gesamten Anlage hilft es sehr, wenn das jemand vom Fach mal durchgerechnet hat. Die Installation dagegen lässt sich gut auch selber machen. Ich würde mir auf jeden Fall mehr Leistung wünschen/empfehlen, um längere Standzeiten haben zu können. Dass im T4 dafür kein Platz ist, ist auf jeden Fall ein Grund, dass ich mir endlich mal nen IFA anschaffe ;)


    Wichtig ist noch das richtige Ladegerät zu nehmen(IUoU Kennlinie). Ganz besonders AGM Akkus verkraften das sonst nicht.


    Ich hoffe, dass ich damit zumindest nen groben Einblick geben konnte.

    VG Hagen

    Danke für die konkreten Zahlen. Die hohen Kosten für Steuern/Versicherung haben wir eingeplant. Zudem sind 30 Jahre selbst für die späten Modelle ja bereits greifbar. Spannender wird es da bei den Ersatzteilkosten. Klar haben wir noch nen Puffer (ich frage mich gerade ob der bei doppelten Ersatzteilkosten wirklich reicht...), aber den wöllte ich nicht ankratzen, wenn es um so vieles günstiger ist den W50 zu nehmen. Sollte sich das bewahrheiten, dass das Projekt L60 bloß mit Spenderfahrzeug ökonomisch sinnvoll ist, müsste ich den LKW aus der Anzeige leider verwerfen. Platz für zwei Brummis habe ich nicht.

    Mal schaun was die anderen L60 Fahrer noch zu berichten haben.


    Abstriche am Fahrzeug könnten wir an fast allen Stellen machen, außer bei Geländegängigkeit, Zuladung, Reichweite und Zuverlässigkeit (möglichst viel selbst reparierbar/langlebig). Da wir gelernt haben, dass in die schönsten Ecken der Welt eh keine Autobahnen führen, ist auch die Höchstgeschwindigkeit zweitrangig. Auf Reisen haben wir meistens genug Zeit.

    Komfort spielt ebenfalls eine untergeordnete Rolle. Im Vergleich zum autarken Reisen mit Rucksack oder Kajak ist allein der Platz im LAK, gepaart mit trockenen Füßen, für uns der reinste Luxus. An Dusche/ Toilette und blasenfreie Füße möchte ich da erst gar nicht denken, sonst kommt es zum unüberlegten IFA-Spontankauf :saint:

    Ja, die beiden IFA Modelle lassen mich einfach nicht los :)

    Das ist schön, dass die Anzeige erstmal in Ordnung scheint. Vor Ort anschauen muss ich ihn mir definitiv. Dass es etwas teurer als beim W50 wird hatte ich leider schon befürchtet, da er nicht so lange/in großen Stückzahlen gebaut wurde. Ist das grob schätzbar wie viel der L60 im Vergleich zum W50 mehr Geld brauchen wird?


    Bei welchen Baugruppen und Fahrzeugschäden muss ich denn am L60 Abstriche machen was das selbst reparieren unterwegs angeht?

    Was natürlich nicht bedeuten soll, dass ein Tourstart mit Fahrzeugmängeln in Frage kommt.


    Rein von den Merkmalen wäre mir der L60 zwar lieber, aber ich bin nicht außschließlich auf ihn festgelegt. Wenn sich mal ein ähnlich der Kleinanzeige ausgestatteter W50 auftut, wäre der natürlich auch interessant.

    Hallo liebe IFA-Liebhaber,

    zunächst möchte ich mich kurz vorstellen, da ich hier neu im Forum bin. Ich komme aus Sachsen und lebe mit meiner Frau in Dresden. Bei Reisen sind wir meist sehr ausgefallen unterwegs und suchen Einsamkeit und Natur. Für eine Kajaktour in den Fjorden Nordnorwegens konnten wir uns ebenso begeistern, wie für einsame Strände auf der Peloponnes oder verschneite Wildnis mit Ski und Zelt zu durchqueren.


    01 Mit Frau und Bulli auf der Hardangervidda in Norwegen.JPG02 Seit letztem Jahr reisen wir zu dritt.JPG03 Unsere Kajaktour mit Zelt in Nordnorwegen.jpg

    Bild 1 Mit Frau und Bulli auf der Hardangervidda im Winter

    Bild 2 Seit letztem Jahr reisen wir zu dritt

    Bild 3 Unsere Kajaktour mit Zelt in Nordnorwegen


    Wer einen Eindruck davon möchte, ist herzlich eingeladen auf unserer Seite http://www.NebenDemWeg.de vorbeizuschauen.

    Transportmittel und Ausgangspunkt für diese Touren war fast immer unser treuer T4. Da unsere nächste Reise aber zum Bergsteigen nach Tadschikistan gehen soll, und dafür ein großer autarker Aktionsradius nötig ist, wollen wir sehr gern zwei Nummern größer unterwegs sein. Geländegängigkeit, Nutzlast und vor allem die Möglichkeit, viel selbst am W50/L60 schrauben zu können, begeistern mich schlichtweg. Aber die Begeisterung so ein Stück Geschichte sein Eigen zu nennen, brauche ich hier ja nicht zu sähen ;-)

    Auf jeden Fall bin ich deshalb sehr froh, dieses sehr aktive und umfangreiche Forum hier gefunden zu haben; einem alten Presseartikel über euren W50- Chef sei Dank!

    Um die Hilfsbereitschaft hier nicht zu strapazieren, haben wir schon seit einiger Zeit intensiv nach dem passenden Fahrzeug gesucht. Es soll ein 4x4 mit LAK werden. Kabinengröße ist egal, da ich 2 Sitze im Koffer nachrüsten würde, oder einen Doppelsitz beim Beifahrer (zB. aus Caravelle). Der Koffer kann unausgebaut sein, da ich das gern selbst machen würde. Großer Dieseltank (oder zwei mittlere), Durchbruch zw. Kabine/Koffer, Winde, Zulassung als WoMo/Oldtimer und Dachträger auf der Kabine wären zwar dufte, aber sollen keine Kaufvoraussetzungen sein. Von allen in Frage kommenden entspricht dieser Dicke hier bis jetzt am meisten unseren Kriterien:

    https://www.ebay-kleinanzeigen…er-nva/582885802-276-4252

    Für den Besichtigungstermin könnte ich die Unterstützung von einem befreundeten Kfz-Meister bekommen, allerdings ist er mit den Feinheiten von W50/L60 nicht firm. Deshalb würde ich mich im Vorfeld sehr über Tipps freuen. Was fällt auf den Fotos eventuell schon auf, was mein IFA- Laienauge übersieht? Hat das Fahrzeug vielleicht schon jemand aus dem Forum angeschaut? Scheint der Preis für den Zustand angemessen?

    Um noch ein paar Zweifel/Einwände aus dem Weg zu räumen:

    - Ich habe die Aussicht auf einen überdachten Schrauberplatz mit 7,5t Kran und Grube.

    - Ich möchte den Dicken vor der Reise möglichst gut kennenlernen (Reparaturen, Wartung, Geländefahrten).

    - Probereise vor der großen Tour ist geplant

    - Erprobt im Verzicht auf Reisekomfort sind wir dank vieler Zelttouren und 4,5 Reisemonaten mit Baby im T4.

    Wer noch von einem guten 4x4 IFA weiß, der nicht im Netz steht und mit LAK verkauft werden soll, kann uns natürlich auch gern bescheid geben. Wir planen (bis jetzt) mit 9000€. Innenausbau und Arbeitsstunden sind da allerdings noch nicht eingerechnet.

    Damit möchten wir uns schon mal für die Antworten bedanken und sind gespannt auf eure Meinungen.

    Beste Grüße aus Dresden,

    Susi & Hagen